Kombikurse
Übersicht

Wenn Sie eine genau Vorstellung davon haben, welche Wassersportführerscheine, Zertifikate oder Zeugnisse Sie erwerben wollen, dann sollten Sie die Möglichkeit eines Kombikurses in Betracht ziehen. Denn durch eine geschickte Wahl der Ausbildungsabschnitte bzw. das Einhalten einer bestimmten Reihenfolge beim Erwerb von Wassersportführerscheinen können Lern- und Prüfungsaufwand reduziert und Kosten eingespart werden. Zudem können Kombination aus Führerscheinen und Zertifikaten bzw. Zeugnissen sich sinnvoll ergänzen. Unsere Kombikurse berücksichtigen diese Möglichkeiten.

Sportbootführerschein auf Seeschifffahrtstraßen und Binnenschifffahrtsstraßen
SBF-See und SBF-Binnen/Motor
Wassersportlerinnen und Wassersportler, die sowohl die Binnen- als auch die Küstengewässer der Bundesrepublik Deutschland befahren wollen, sollten sich für diesen Kombikurs entscheiden. Die praktische Ausbildung und die praktische Prüfung zum Erwerb des Sportbootführerscheins Binnen unter Motor entfallen beim Besitz des Sportbootführerschein Sees.
Darum: Zuerst den Sportbootführerschein See, dann den Sportbootführerschein Binnen unter Motor erwerben!

Sportbootführerschein auf Seeschifffahrtstraßen und Binnenschifffahrtsstraßen und Sportküstenschifferschein
SBF-See und SBF-Binnen/Motor und Segel und SKS
Seglerinnen und Segler die sowohl die Binnen- als auch die Küstengewässer der Bundesrepublik Deutschland mit einem Segelboot befahren wollen sollten sich zuerst für den Sportbootführerschein See, dann für den Sportküstenschifferschein und last but not least für den Sportbootführerschein Binnen unter Motor und Segel entscheiden.
Warum? Weil die praktische Ausbildung und praktische Prüfung zum Erwerb des
Sportbootführerscheins Binnen unter Motor und unter Segel beim Besitz des
Sportküstenschifferscheins nicht erforderlich sind.
Darum: Zuerst den Sportbootführerschein See, dann den
Sportküstenschifferschein und danach den Sportbootführerschein Binnen unter
Motor und Segel erwerben!
Anmerkung: Doch Jollensegeln lernt man nur auf einer Segeljolle!

Sportbootführerschein auf Seeschifffahrtstraßen und Sportküstenschifferschein
SBF-See und SKS
Ambitionierte Seglerinnen und Segler die lediglich die Küstengewässer der Bundesrepublik Deutschland und die Hohe See mit einem Segelboot befahren wollen, sollten sich zuerst für den Sportbootführerschein See und dann für den Sportküstenschifferschein entscheiden, da der Sportbootführerschein See zum Erwerb des Sportküstenschifferscheins vorausgesetzt wird.
Darum: Zuerst den Sportbootführerschein See, dann den Sportküstenschifferschein erwerben!

Sportbootführerschein auf Seeschifffahrtstraßen und Fachkundenachweis
SBF-See und FKN
Viele Sportboote, die Küstengewässer befahren, sind zur Sicherheit der Besatzung mit pyrotechnischen Signalmittel, wie roten Signalraketen, roten Fallschirmsignalraketen und bestimmten Rauchsignalen
ausgestattet. Diese dürfen aber nur erworben werden, wenn ein Fachkundenachweis vorgelegt wird.
Darum: Zusätzlich zum Sportbootführerschein See den Fachkundenachweis Pyro in einer
Prüfung erwerben!

Sportbootführerschein auf Seeschifffahrtstraßen und Short Range Certifikate
SBF-See und SRC
Viele Sportboote, die Küstengewässer befahren, sind zur Sicherheit der Besatzung mit einer Seesprechfunkanlage ausgerüstet. Diese Anlagen können mittels eines Controllers am weltweiten Seenot- und Sicherheitssystem teilnehmen. Nutzen darf man die Funkanlage aber nur dann, wenn
man im Besitz eines entsprechenden Funkzeugnisses ist. Dieser Kombikurs berücksichtigt diese Konstellation.
Darum: Sportbootführerschein auf Seeschifffahrtstraßen das Short Range Certificate erwerben!

Sportküstenschifferschein und Short Range Certificate
SKS und SRC
Die meisten Kajütkreuzer, Yachten und Charterschiffe, mit denen man die Küstengewässer befahren kann, sind mit einer Seesprechfunkanlage ausgerüstet. Diese Anlagen können mittels eines Controllers am weltweiten Seenot- und Sicherheitssystem teilnehmen. Nutzen darf man die Funkanlage aber nur dann, wenn man im Besitz eines entsprechenden Funkzeugnisses ist. Dieser Kombikurs
berücksichtigt diese Konstellation.
Darum: Zusätzlich zum Sportküstenschifferschein das Short Range Certificate erwerben!

Sportküstenschifferschein und Fachkundenachweis
SKS und FKN
Zur Grundausrüstung vieler Sportboote und Charteryachten, die Küstengewässer befahren,
gehören pyrotechnische Signalmittel, wie rote Signalraketen, rote
Fallschirmsignalraketen und bestimmte Rauchsignale. Diese dürfen aber nur erworben werden, wenn ein
Fachkundenachweis
vorgelegt werden kann.<br>
Darum: Zusätzlich zum Sportküstenschifferschein den Fachkundenachweis Pyro in einer
Prüfung erwerben!

Unser Leitansatz:

  • Günstige Kursgebühren durch die enge Zusammenarbeit mit dem Segelclub Prinzensteg
  • Geld zurück Garantie
  • Unser engagiertes und erfahrenes Ausbildungsteam ist ein Garant für gute Ausbildung und überdurchschnittliche Prüfungsergebnisse
  • Fundiertes und praxisorientiertes Ausbildungskonzept
  • Perfekte Organisation und die Zufriedenheit unserer Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer stehen bei uns an oberster Stelle
  • Eigene Schulungsunterlagen
  • Bücher und Prüfungsunterlagen werden teilweise zur Verfügung gestellt
  • Für neue Vorschläge haben wir immer ein offenes Ohr

 

Theorie

Die theoretische Ausbildung wird von der Yachtschule Hüsken auch in Zusammenarbeit mit dem Segelclub Prinzensteg angeboten. Diese Kurse finden in Haltern am See, im Clubraum des Segelclubs statt.

Ausbildungsort

  • Haltern am See, Strandallee 7
Praxis

Die praktische Motorbootausbildung zum Sportbootführerschein findet auf unserem Schulungsboot, einem Stahlverdränger von 7,20 m Länge, starrer Antriebswelle, ausgezeichneter Rundumsicht und hervorragenden Manövriereigenschaften statt..
Die praktische Ausbildung findet in der Regel im 2-Stundenrhythmus nach Einteilung in Gruppen statt und beinhaltet die grundlegenden Prüfungsmanöver. Schwerpunktmäßig werden das An- und Ablegen, Festmachen, Wenden auf engem Raum, kursgerechte Aufstoppen, Steuern nach Schifffahrtszeichen, Landmarken und das Boje-über-Bord-Manöver entsprechend den Windverhältnissen sowie die zur sicheren Führung eines Sportbootes erforderliche Kommandosprache geschult.
Meistens sind vier Führerscheinbewerber an Bord. 
Obwohl die Ausbildung auf einem geschlossenen Sportboot stattfindet, ist zweckmäßige Kleidung je nach Wetterlage erforderlich.
Eine Ausbildungseinheit beträgt mindestens eine halbe Stunde. Gebuchte Ausbildungseinheiten, die nicht mind. 1 Woche vor dem gewählten Ausbildungstermin abgesagt werden, sind unabhängig von der gewählten Variante und Angabe von Gründen mit 20,-- € zu entgelten.

Zwei Varianten der praktischen Motorbootausbildung sind möglich:

Variante 1:

Durch Zahlung einer Pauschale besteht die Möglichkeit alle prüfungsrelevanten Manöver ausgiebig zu üben. Das setzt die Bereitschaft voraus, an den entsprechenden Fahrterminen teilzunehmen. Wird die Ausbildung von der Bewerberin bzw. von dem Bewerber abgebrochen, erfolgt in der Regel keine Rückerstattung der Pauschale. Bei nicht erfolgtem Prüfungsziel (Ausnahme Knoten) wird die Pauschale zurückgezahlt oder die Möglichkeit geboten, am folgenden Ausbildungszyklus kostenlos teilzunehmen. Voraussetzung ist die Teilnahme an der nachfolgenden Prüfung.

Variante 2:

Buchung von einzelnen Ausbildungseinheiten, wobei mindestens zwei Fahrten erforderlich sind. 
Hinweis: Diese Variante ist nur für Erfahrene gedacht, die eine kurze Einführung in die Handhabung des Ausbildungs-/ Prüfungsbootes benötigen und grundlegende Kenntnisse in der sicheren Bootsführung und der geforderten Kommandosprache besitzen.

Ausbildungsorte

  • Wesel-Datteln-Kanal, Bereich Schleuse Flaesheim, Anfahrt mit dem Pkw: Flaesheimer Str. / Schleusenweg

 

Die praktische Motorboot- und Segelausbildung zum SKS findet während eines 7-tägigen Ausbildungstörns statt. Alle prüfungsrelevanten Manöver werden auf einem für die Ausbildung geeignetem Schulungsschiff ausgiebig geübt. Die terrestrische Navigation gehört ebenso zum Ausbildungsinhalt, wie die elektronische Navigation mittels GPS. Schiffssicherheit, gute Seemannschaft und Wetterkunde sind Bestandteil der praktischen Ausbildung. Unsere Ausbildung findet nach den Richtlinien der Sportküstenschifferscheinverordnung statt und beinhaltet folgende Elemente: 

Sicherheitsausrüstung 
Funktion der Seeventile und Gashähne, Motorüberprüfung (Öl, Wasser, Keilriemen), Wasser- und Treibstoffvorrat o.k., Rettungsmittel (Handhabung der Rettungsweste und Lifebelt, Rettungsring, Signalraketen, Lenzpumpen, Nebelhorn), Feuerlöscher, Funktion Pump-WC 

Bedienung 
Motor, Segel, Lot, Log, GPS, Kompass, Knoten, etc. 

Segelmanöver mit Kommandosprache
Wenden, Halsen, Schifften, Q-Wende, Beiliegen, ggf. Ankern, Kurs halten, ggf. Schleppen, Boje-über-Bord-Manöver 

Segeltechnik 
Segel setzen/bergen, Segeltrimm, Reffen, Kurse zum Wind 

Motormanöver 
Ablegen/Anlegen unter Motor unter Berücksichtigung des Radeffekts und des Windes mit entsprechenden Kommandos, Eindampfen in die Vor- bzw. Achterspring, Wenden auf engem Raum, kursgerechtes Aufstoppen (Radeffekt), Boje-über-Bord-Manöver 

Navigation
Koppeln, Peilung (Deck-, Kreuz- und Doppelpeilung), GPS-Anwendung 

Logbuch 
Eintragungen gemäß Muster 

Schiffstechnik 
Wasser- und Treibstofftank, Log, Beleuchtung, Starten/Abschalten des Motors, Motorüberwachung, Kühlwasseraustritt 

Wetter 
Wetterbericht einholen und auswerten, Wetterbeobachtung

Prüfung

Die amtliche Prüfung besteht aus einer theoretischen und einer praktischen Prüfung vor dem amtlichen Prüfungsausschuss des Deutschen Seglerverbandes. Ausreichende Kenntnisse in den schifffahrtspolizeilichen Vorschriften und der Motorenkunde (theoretische Prüfung) sowie die praktische Handhabung eines Sportbootes unter Motor (praktische Prüfung) sind nachzuweisen.

Prüfungsorte Theorie

  • Bochum, Datteln, Haltern am See, Lünen, Marl, Oer-Erkenschwick, Waltrop


Prüfungsorte Praxis Sportbootführerschein

  • Wesel-Datteln-Kanal, Bereich Schleuse Flaesheim, Anfahrt mit dem Pkw: Flaesheimer Str. / Schleusenweg

 

Prüfungsorte Praxis Sportküstenschifferschein

  • Niederlande (Ijsselmeer)
Termine

Die Termine müssen individuell erfragt werden!

 

Preise

Die Preise müssen individuell erfragt werden!